Da mein Synology DS213 NAS schon in die Jahre gekommen und auch nicht mehr so leistungsfähig ist, habe ich mich zu einem Upgrade entschlossen.
Die Wahl ist auf eine Synology DS218play (https://www.synology.com/de-de/products/DS218play) gefallen. Obwohl die DS218 ohne play 2 GB RAM hat, sind doch alle anderen Daten gleich. Und da sie auch gleich verfügbar war, habe ich diese genommen.
Aber was wäre für eine Migration wichtig ... Backup (ok, dass wird sowieso laufend gemacht).
Da fand ich folgendes Dokument: https://www.synology.com/de-de/knowledgebase/DSM/tutorial/General/How_to_migrate_between_Synology_NAS_DSM_6_0_and_later
Ein gut beschriebener Leitfaden zur Migration zwischen Synology NASen :-).
Also zuerst alle Einstellungen gesichert und Backup kontrolliert.
Altes NAS heruntergefahren und aufgeschraubt. Die Platten in der gleichen Reihenfolge (wobei hier die Beschreibung ein wenig dürftig war) in das neue NAS eingeschraubt. Da es kein Hot Swap hat (was man kaum braucht), musste man die Platten reinschrauben. Gehäuse zu und anstecken.
Während das NAS hochgefahren ist, plötzlich ein Stick in der Magengegend ... das NAS war mein DHCP Server ... woher sollte er nun eine IP-Adresse bekommen. Schnell in den Router eingeloggt, temporär den DHCP Server aktiviert und abgewartet. Juhu, da war es schon im Netz.
Mittels Browser auf die neue IP und schon wurde man freundlich von Synology begrüßt (habe leider keine Screenshots gemacht), aber es entsprach soweit der Beschreibung. Es erkannte auch, dass ich vom DS213 auf das DS218play migrieren möchte und keiner Fehlermeldungen waren ersichtlich. Darum ließ ich ihn arbeiten.
Einige Minuten später kam das Login mit (da ich ein personalisiertes Logo habe) den schon bestehenden Anmeldedaten. Nach dem Login war eigentlich alles beim Alten, nur die Pakete waren weg ... ok, damit hatte ich gerechnet.
Rein in den Paketmanager ... da zeigte sich, dass alle Pakete zwar vorhanden waren, aber eine Reparatur von Nöten war. Kurzerhand auf "Alles reparieren" und das NAS legte los.
Was ich auch gleich machte, ist die IP Adresse des NAS von DHCP Client wieder auf fix mit der Adresse des alten NAS einstellen, funktionierte ohne Probleme. Und da der DHCP Server des NAS auch aktiv war, musste ich noch den vom Router wieder deaktivieren.
Nachdem das aktuelle Systemupdate eingespielt war (mit Neustart) und alle Pakete wieder aktuell im Paketmanager angezeigt wurden, war ich erstaunt, wie rasch und unkompliziert die Migration war. Alle Benutzer und Ordner waren da und auch die restlichen Einstellungen schienen übernommen worden zu sein.
Die Umstellung war so schnell erledigt, dass das Schreiben des Blogs fast länger gedauert hat :-)
Was noch notwendig war, ist die Erneuerung mit dem Quickconnect Konto, damit man auch von Außen einen Zugriff hat. Aber auch hier war die Übernahme (Registrierung der neuen NAS, Aktivierung von DDNS) recht einfach und unkompliziert.
Einige Services (Fileserver, Mail, Webservice) funktionierten danach ohne Probleme. Bei der Photostation wurde eine Neuindizierung angestoßen, mal sehen was da raus kommt. Auch bei der Videostation sind nacharbeiten notwendig (Ordner einstellen). Sonst gibt es aber bisher keine Probleme.
Also ich bin recht zufrieden mit dem neuen NAS, hat nun mehr Power und die Oberfläche läuft wieder flüssiger.
Ein paar Techniktipps, aus meinen Erfahrungen, die vielleicht für den einen oder anderen interessant sind.
Donnerstag, 11. Januar 2018
Montag, 19. Juni 2017
Zertifikate testen
Im Zuge dieser ganzen Zertifikate-Geschichte, ist immer die Frage aufgetaucht, wie teste ich es eigentlich.
Wenn man eine Homepage mit zB Let´s Encrypt gesichert hat, dann kann man einfach einen der zahlreichen Onlinedienste verwenden. Einen guten Dienst mit vielen Tests findet man hier:
Qualys SSL Server Test https://www.ssllabs.com/ssltest/
Als Ergebnis findet man hier ein Rating, mit dem man gleich sieht, wo man steht. Auch Verbesserungsvorschläge mit Links gibt es dann.
Wenn man allerdings keine Homepage sonders zB IMAP-S, SMTP-S oder POP3-S testen möchte, dann kann man sich mit openssl behelfen. Findet man unter Linux auf der Shell oder man installiert es sich.
Unter Linux einfach folgenden Befehl eingeben:
openssl s_client -showcerts -connect mail.staffel.at:465
(in diesem Beispiel der SMTP-S Dienst von meinem Server)
-connect <Server-URL>:<Portnummer> für jeden beliebigen Server und Dienst
Man kann als Port auch 80 (http) nehmen, da findet sich in der Regel keines. Oder auch 443 (https), damit man die Zertifikatsinformationen vom Webserver sieht.
Wenn man eine Homepage mit zB Let´s Encrypt gesichert hat, dann kann man einfach einen der zahlreichen Onlinedienste verwenden. Einen guten Dienst mit vielen Tests findet man hier:
Qualys SSL Server Test https://www.ssllabs.com/ssltest/
Als Ergebnis findet man hier ein Rating, mit dem man gleich sieht, wo man steht. Auch Verbesserungsvorschläge mit Links gibt es dann.
Wenn man allerdings keine Homepage sonders zB IMAP-S, SMTP-S oder POP3-S testen möchte, dann kann man sich mit openssl behelfen. Findet man unter Linux auf der Shell oder man installiert es sich.
Unter Linux einfach folgenden Befehl eingeben:
openssl s_client -showcerts -connect mail.staffel.at:465
(in diesem Beispiel der SMTP-S Dienst von meinem Server)
-connect <Server-URL>:<Portnummer> für jeden beliebigen Server und Dienst
Man kann als Port auch 80 (http) nehmen, da findet sich in der Regel keines. Oder auch 443 (https), damit man die Zertifikatsinformationen vom Webserver sieht.
Mailversand per Zertifikat
Da es immer wieder Probleme mit den alten Zertifikaten beim Mailempfang/-versand gab, habe ich die Mailzertifikate auf Let´s Encrypt umgestellt. Sollte daher jemand seine Mails verschlüsselt über meinen Server empfangen oder senden wollen, dann nimmt man folgende Einstellungen:
Posteingangsserver POP3:
Server: mail.staffel.at
SSL/TLS benutzen mit Port 995 (Standard)
Login (= Mailadresse) und Kennwort wie gehabt
Posteingangsserver IMAP:
Server: mail.staffel.at
SSL/TLS benutzen mit Port 993 (Standard)
Login (= Mailadresse) und Kennwort wie gehabt
Posteingangsserver POP3:
Server: mail.staffel.at
SSL/TLS benutzen mit Port 995 (Standard)
Login (= Mailadresse) und Kennwort wie gehabt
Posteingangsserver IMAP:
Server: mail.staffel.at
SSL/TLS benutzen mit Port 993 (Standard)
Login (= Mailadresse) und Kennwort wie gehabt
Postausgangsserver SMTP:
Server: mail.staffel.at
SSL/TLS benutzen mit Port 465 (Standard)
Beim Versand gleiche Logindaten (Mailadresse und Kennwort) verwenden - Senderauthentifizierung
Nun sollten die voll qualifizierten Zertifikate für den verschlüsselten Mailverkehr laufend (alle 3 Monate) von Let´s Encrypt aktualisiert werden. Es werden noch Anleitungen für das Einrichten für die diversen Mailclienten kommen.
Hier zwei Screenshots für das Einrichten bei Thunderbird mit diesen Parametern. In anderen Programmen funktioniert es recht ähnlich (auch am Handy):
Empfang per IMAP:
SSL/TLS benutzen mit Port 465 (Standard)
Beim Versand gleiche Logindaten (Mailadresse und Kennwort) verwenden - Senderauthentifizierung
Nun sollten die voll qualifizierten Zertifikate für den verschlüsselten Mailverkehr laufend (alle 3 Monate) von Let´s Encrypt aktualisiert werden. Es werden noch Anleitungen für das Einrichten für die diversen Mailclienten kommen.
Hier zwei Screenshots für das Einrichten bei Thunderbird mit diesen Parametern. In anderen Programmen funktioniert es recht ähnlich (auch am Handy):
Empfang per IMAP:
Dienstag, 10. Januar 2017
Sysinternals
Wer kennt nicht die praktischen Tools von Microsoft "Sysinternals". Kann man gesammelt unter https://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/bb842062.aspx auch runterladen.
Wenn man aber nur auf die Schnelle ein Tool braucht, zB procexp oder du, dann kann man diese auch unter https://live.sysinternals.com/ einzeln schnell runterladen.
Damit erspart man sich das Runterladen/Entpacken und hat auch immer die aktuelle Version zur Hand (wenn Internet vorhanden ist).
Sonst immer eine Ausgabe der aktuellen Suite auf einen USB-Stick gepackt, damit man sie zur Hand hat, wenn man sie braucht.
Interessant beim Tool Process Explorer (procexp.exe oder proexp64.exe) ist die Verbindung mit virustotal.com. Man kann aus seinen laufenden Prozessen die Hashes ausrechnen lassen und diese gleich gegen virustotal.com checken lassen. Menüpunkt: Options - VirusTotal.com - Check VirusTotal.com. Idealerweise sollte der Process Explorer als Administrator gestartet sein, da sonst die Berechnung bei Systemprozessen nicht funktioniert. Dann bekommt man zu jedem Prozess die Anzahl erkannter Treffer in der VirusTotal-Datenbank.
Man kann dann drauf klicken und sich mehr Infos zu diesem Prozess holen und warum er vielleicht als Malware gekennzeichnet wurde. Es kann auch immer wieder ein False/Positive geben, dh es muss nicht wirklich eine Schadsoftware sein. Das Tool kann aber einen guten Überblick geben, ob vielleicht doch was "Böses" am System sein Unwesen treibt.
Selbst der Process Explorer wird als Schadprogramm erkannt, obwohl es eigentlich keines ist:
Wenn man aber nur auf die Schnelle ein Tool braucht, zB procexp oder du, dann kann man diese auch unter https://live.sysinternals.com/ einzeln schnell runterladen.
Damit erspart man sich das Runterladen/Entpacken und hat auch immer die aktuelle Version zur Hand (wenn Internet vorhanden ist).
Sonst immer eine Ausgabe der aktuellen Suite auf einen USB-Stick gepackt, damit man sie zur Hand hat, wenn man sie braucht.
Interessant beim Tool Process Explorer (procexp.exe oder proexp64.exe) ist die Verbindung mit virustotal.com. Man kann aus seinen laufenden Prozessen die Hashes ausrechnen lassen und diese gleich gegen virustotal.com checken lassen. Menüpunkt: Options - VirusTotal.com - Check VirusTotal.com. Idealerweise sollte der Process Explorer als Administrator gestartet sein, da sonst die Berechnung bei Systemprozessen nicht funktioniert. Dann bekommt man zu jedem Prozess die Anzahl erkannter Treffer in der VirusTotal-Datenbank.
Man kann dann drauf klicken und sich mehr Infos zu diesem Prozess holen und warum er vielleicht als Malware gekennzeichnet wurde. Es kann auch immer wieder ein False/Positive geben, dh es muss nicht wirklich eine Schadsoftware sein. Das Tool kann aber einen guten Überblick geben, ob vielleicht doch was "Böses" am System sein Unwesen treibt.
Selbst der Process Explorer wird als Schadprogramm erkannt, obwohl es eigentlich keines ist:
Mittwoch, 28. Dezember 2016
Netztest App
Da ich auf einem Mobilen Endgerät wieder einmal auf der Suche nach einer App zum Testen des Netzwerkes war, stolperte ich über RTR-Netztest von der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR GmbH) und nicht mehr Behörde, wie sie vielleicht viele noch kennen ;-)
Also mal die App installiert und ausprobiert. Ich war positiv überrascht.
Nach dem Start auf dem Nexus 7 Tablet konnte man eine Reihe von Tests durchführen.
Es wurde viele Infos über das System selbst, die Anbindung und auch den Ort angezeigt. Zudem gab es eine Reihe von Quality of Service Tests, wie der Zugriff auf diverse Homepages. Und es wurden auch TCP und UDP Ports getestet, ob ein Zugriff eingehend oder ausgehend möglich wäre.
Also sehr ausführlich, wenn man auf der Fehlersuche ist.
Im Internet findet man dazu auch die entsprechenden Seiten unter:
Da kann man die Tests auch am PC mittels Browser starten. Man hat auch Zugriff auf die Statistiken bisheriger Tests und kann so mal sehen, wie die Netzqualitäten in bestimmten Gegenden ist - mit Kartenansicht.
Natürlich werden jetzt wieder Verschwörungstheoretiker wegen Datenschutz aufmerksam werden. Da aber dieser Dienst von einem unter österreichischer Kontrolle betriebenen Gesellschaft, mit Sitz in Österreich, gemacht wird, habe ich persönlich eher wenig bedenken. Sicherlich besser als diverse andere Apps, die mit Netztests oder Qualtätsmessungen die Daten quer durchs Netz schicken.
Also mal die App installiert und ausprobiert. Ich war positiv überrascht.
Nach dem Start auf dem Nexus 7 Tablet konnte man eine Reihe von Tests durchführen.
Es wurde viele Infos über das System selbst, die Anbindung und auch den Ort angezeigt. Zudem gab es eine Reihe von Quality of Service Tests, wie der Zugriff auf diverse Homepages. Und es wurden auch TCP und UDP Ports getestet, ob ein Zugriff eingehend oder ausgehend möglich wäre.
Also sehr ausführlich, wenn man auf der Fehlersuche ist.
Im Internet findet man dazu auch die entsprechenden Seiten unter:
Da kann man die Tests auch am PC mittels Browser starten. Man hat auch Zugriff auf die Statistiken bisheriger Tests und kann so mal sehen, wie die Netzqualitäten in bestimmten Gegenden ist - mit Kartenansicht.
Natürlich werden jetzt wieder Verschwörungstheoretiker wegen Datenschutz aufmerksam werden. Da aber dieser Dienst von einem unter österreichischer Kontrolle betriebenen Gesellschaft, mit Sitz in Österreich, gemacht wird, habe ich persönlich eher wenig bedenken. Sicherlich besser als diverse andere Apps, die mit Netztests oder Qualtätsmessungen die Daten quer durchs Netz schicken.
Dienstag, 15. November 2016
VPN für den Privatgebrauch
Sollte mal jemand den Drang verspüren, jemand anderer sein zu wollen, als er ist, dann habe ich folgenden Tipp.
Es geht im die IP-Adresse ... Es kann sein, dass man mit seiner nicht zufrieden ist und eine aus einem anderen Land möchte. Es muss einen ja nicht immer eine strafbare Handlung treiben.
Da habe ich folgenden Dienst von einem Bekannten empfohlen bekommen.
Schaut auf der Webseite mal recht gut aus. Erfahrungen kann ich direkt mal nicht mitteilen, aber vielleicht hat jemand welche damit. Auch von den Kosten her recht interessant und wenn die Bandbreite hält, was sie verspricht, dann kann man es sicherlich auch gut gebrauchen.
Es geht im die IP-Adresse ... Es kann sein, dass man mit seiner nicht zufrieden ist und eine aus einem anderen Land möchte. Es muss einen ja nicht immer eine strafbare Handlung treiben.
Da habe ich folgenden Dienst von einem Bekannten empfohlen bekommen.
Hide me https://hide.me/de/
Schaut auf der Webseite mal recht gut aus. Erfahrungen kann ich direkt mal nicht mitteilen, aber vielleicht hat jemand welche damit. Auch von den Kosten her recht interessant und wenn die Bandbreite hält, was sie verspricht, dann kann man es sicherlich auch gut gebrauchen.
Freitag, 28. Oktober 2016
Ransomware die Xte
Es wurde ja schon viel über Ransomware geschrieben.
Kurz und gut: böse Software, die Daten verschlüsselt mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit, diese wieder retour zu bekommen. Kann auf lokalen Laufwerken aber auch im Netzwerk passieren. Und Systemwiederherstellung bzw. Wiederherstellungspunkte werden auch von einigen außer Kraft gesetzt.
Da habe ich nur zwei Hinweise dazu:
a) Backups, Backups, Backups
Das ist auch derzeit das einzige wirkliche Mittel.
Selbst ein aktiver Virenschutz hilft nicht immer. Habe selbst erlebt, dass der Schutz erst aktiv wurde, als bereits ca. 200 Dateien verschlüsselt waren. Er hat ihn am weitermachen gehindert, aber einige Dateien waren weg. Hier auch wichtig, dass die Backups offline liegen, damit diese vielleicht nicht auch noch verschlüsselt werden.
b) Vorsicht, vor allem bei E-Mails
In meiner Sammlung von "komischen" Mails gibt es immer wieder auch recht gut gemachte Mails, die einen verleiten, Anhänge zu öffnen oder irgendwo was runterzuladen.
Hier ein Link: https://www.pinterest.com/fstaffel/malware-mails/
Lieber mal nachfragen, ob die Mail überhaupt möglich sein kann (man bekommt eine Rechnung vom Verbund oder von A1 und ist gar nicht Kunde ;-) oder ob Absender und Inhalt stimmig sind.
In letzter Zeit treten immer mehr Varianten von Ramsomware auf und auch die Anzahl von Mails nimmt wieder zu, die solche versenden. Daher immer selbst ein Auge darauf werfen, was man aufmacht und sich nicht voll auf die Technik (Virenscanner etc) verlassen.
In der Regel lässt sich die Schadsoftware relativ einfach entfernen. Die Daten sind trotzdem weg. Es wurde aber auch schon beobachtet, dass diese Schadsoftware für andere die Türe zum System weit auf macht. So finden sich auch gleich Trojaner am System. Da wird das Entfernen schon kniffliger oder man kommt um eine Neuinstallation nicht herum.
Daher eine externe Festplatte kaufen und immer wieder seine Daten kopieren/synchronisieren und diese wieder abstecken ;-)
Selbst Cloudspeicher aller Dropbox sind keine wirkliche Sicherheit, selbst die werden verschlüsselt und in der Cloud synchronisiert. Man kann zwar Dateien mittels Papierkorb wiederherstellen, aber z.B bei Dropbox in der privaten Ausgabe geht das nur einzeln ;-) Viel Spaß dabei.
Kurz und gut: böse Software, die Daten verschlüsselt mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit, diese wieder retour zu bekommen. Kann auf lokalen Laufwerken aber auch im Netzwerk passieren. Und Systemwiederherstellung bzw. Wiederherstellungspunkte werden auch von einigen außer Kraft gesetzt.
Da habe ich nur zwei Hinweise dazu:
a) Backups, Backups, Backups
Das ist auch derzeit das einzige wirkliche Mittel.
Selbst ein aktiver Virenschutz hilft nicht immer. Habe selbst erlebt, dass der Schutz erst aktiv wurde, als bereits ca. 200 Dateien verschlüsselt waren. Er hat ihn am weitermachen gehindert, aber einige Dateien waren weg. Hier auch wichtig, dass die Backups offline liegen, damit diese vielleicht nicht auch noch verschlüsselt werden.
b) Vorsicht, vor allem bei E-Mails
In meiner Sammlung von "komischen" Mails gibt es immer wieder auch recht gut gemachte Mails, die einen verleiten, Anhänge zu öffnen oder irgendwo was runterzuladen.
Hier ein Link: https://www.pinterest.com/fstaffel/malware-mails/
Lieber mal nachfragen, ob die Mail überhaupt möglich sein kann (man bekommt eine Rechnung vom Verbund oder von A1 und ist gar nicht Kunde ;-) oder ob Absender und Inhalt stimmig sind.
In letzter Zeit treten immer mehr Varianten von Ramsomware auf und auch die Anzahl von Mails nimmt wieder zu, die solche versenden. Daher immer selbst ein Auge darauf werfen, was man aufmacht und sich nicht voll auf die Technik (Virenscanner etc) verlassen.
In der Regel lässt sich die Schadsoftware relativ einfach entfernen. Die Daten sind trotzdem weg. Es wurde aber auch schon beobachtet, dass diese Schadsoftware für andere die Türe zum System weit auf macht. So finden sich auch gleich Trojaner am System. Da wird das Entfernen schon kniffliger oder man kommt um eine Neuinstallation nicht herum.
Daher eine externe Festplatte kaufen und immer wieder seine Daten kopieren/synchronisieren und diese wieder abstecken ;-)
Selbst Cloudspeicher aller Dropbox sind keine wirkliche Sicherheit, selbst die werden verschlüsselt und in der Cloud synchronisiert. Man kann zwar Dateien mittels Papierkorb wiederherstellen, aber z.B bei Dropbox in der privaten Ausgabe geht das nur einzeln ;-) Viel Spaß dabei.
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